Startschuss der 5. Polnisch-Deutschen Kulturtage

  • Der gefüllte Festsaal des Landhauses

Feierlich wurden die 5. Polnisch-Deutschen Kulturtage am Sonntag, dem 25.9. im Landhaus eröffnet. Die Breslauer Musikgruppe Me, Myself And I unterhielt den prall gefüllten Festsaal mit ihren erstaunlichen Beatbox Sounds. Prominente Gäste wie Dr. Rafał Dutkiewicz, der Stadtpräsident Breslaus, und Dr. Maciej Łagiewski, der Direktor des Städtischen Museums Breslau, sprachen Grußworte. Auch Annekatrin Klepsch, die Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden, stimmte sich mit uns auf die 5. Polnisch-Deutschen Kulturtage ein.

Die Stadt Breslau bedankte sich bei den Museen für die Ausrichtung der Kulturtage mit kulinarischen Spezialitäten aus der Nachbarstadt. Das milde Wetter trug dazu bei, den Abend bei anregenden Gesprächen im Museumsgarten des Landhauses ausklingen zu lassen.

Schon einen Tag später wurde dann im Kraszewski-Museum die Sonderausstellung „ Auf der Suche nach neuer Identität. Wrocław in der Nachkriegszeit, fotografiert von Stefan Arczyński“ eröffnet. Zahlreiche Gäste waren in das an der Priesnitz gelegene Museum gekommen. Der Honorarkonsul der Republik Polen für den Freistaat Sachsen, Markus Kopp, eröffnete die Ausstellung. Zu Gast war ebenso die eigens aus Breslau angereiste Kuratorin der Ausstellung, Marzena Smolak.

Arczyński war der populärste Fotograf und Chronist der Stadt Breslau. Er feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Er wurde 1916 in Essen geboren und zog in den 1950er Jahren nach Wrocław. Dort leitete er ein Fotostudio.