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„Ein deutsches Tagebuch“ – mit dem Autor Stefan Chwin

Freitag, 19.Oktober von 19:00 - 20:30

8€ - 10€

Wieso schreibt ein polnischer Autor ein deutsches Tagebuch? Warum solch ein Buch siebzig Jahre nach dem Ende des verheerenden Krieges, mit dem Deutschland Polen überzogen hat? Weil die Nachbarschaft der beiden Länder– längst ein Musterbeispiel an Friedfertigkeit – nie ganz einfach sein wird. Und weil sie aufmerksame, kritische Beobachtung braucht. Die liefert seit vielen Jahren Stefan Chwin – der Autor europaweit bekannter Romane. 1949 wurde er in Gdańsk geboren und lebt heute als Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Publizist in seiner Heimatstadt.

Über Polens Grenzen hinweg wurde man aufmerksam auf Stefan Chwin durch seinen im Jahr 1995 erschienenen, mehrfach ausgezeichneten Roman »Tod in Danzig«. Seither veröffentlichte er weitere Bestseller. Die Presse feiert »Ein Deutsches Tagebuch« als »ein gelegentlich sarkastisches, stets fesselndes Buch« (Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung) und als eine »bitterernste und teilweise sehr ironische Auseinandersetzung mit dem deutschen Geist und der deutschen Kulturgeschichte« (Artur Becker, Frankfurter Rundschau).

Da die Romane und Erzählungen Stefan Chwins vor allem in seiner Heimatstadt Danzig angesiedelt sind, gilt er bei deutschen Lesern als polnisches Gegenstück zu
Günter Grass.

Moderation und Dolmetschung: Bernd Karwen, Referent Literatur, Politik, Geschichte – Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig

Die Veranstaltung wurde organisiert in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig.

Foto: Verlag edition fototapeta

Details

Datum:
Freitag, 19.Oktober
Zeit:
19:00 - 20:30
Eintritt:
8€ - 10€
Veranstaltungkategorien:
,

Veranstaltungsort

Kraszewski-Museum
Nordstraße 28
Dresden, 01099