5 Jahre Polnisch-Deutsche Kulturtage

Die Polnisch-Deutschen Kulturtage in Dresden feiern ihr 5-jähriges Bestehen. Im Zentrum des Festivals steht Breslau, die europäische Kulturhauptstadt 2016. Das Kraszewski-Museum hat dazu u. a. Musiker, Fotografen, Filmemacher, Schriftsteller, Architekten und Kulturwissenschaftler eingeladen. An verschiedenen Orten in Dresden erwacht die polnische Kultur vom 25. September bis zum 20. November zum Leben.

Eine Fotografieausstellung zeigt Breslau/Wrocław in der Nachkriegszeit. Günther „Baby“ Sommer präsentiert sich mit seiner seit 1994 bestehenden Jazz-Formation „The Polish Connection“. Krzysztof Pelech und Robert Horna zählen zu den besten polnischen Gitarristen. Sie spielen Stücke von Pat Metheny, Ralph Towner, Astor Piazzola und weiteren Komponisten.

Ein Film wird das Leben des in Deutschland wohl bekanntesten Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki vorstellen. Eine Musikdoku widmet sich dem „Punk from Wrocław“. Der Grimme-Preisträger Andreas Voigt hat einen Film über das Grenzland gedreht. Ute Badura wird zu Gast sein, um über ihren Film „Schlesiens Wilder Westen“ zu sprechen. Marko Martin, Stipendiat des Deutschen Kulturforums östliches Europa und Stadtschreiber von Breslau, spricht über Ereignisse, Besonderheiten und Begegnungen in der Stadt.

Historiker, Architekten und Kulturwissenschaftler widmen sich u. a. den Beziehungen zwischen Berlin und Breslau, den Nachkriegsjahren in Breslau, der Revitalisierung der Stadt und geben einen kunsthistorischen Einblick in die schlesische Hauptstadt.

Die Polnisch-Deutschen Kulturtage stehen unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Stadt Wrocław, Dr. Rafał Dutkiewicz, und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert.

Weitere Informationen gibt Ihnen der Veranstaltungskalender.
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